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 Die Badehose (Parodie - Snape)

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Sisilia
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BeitragThema: Die Badehose (Parodie - Snape)   Mi Jan 23, 2008 10:57 pm

Die Badehose



Endlich Sommerferien! Die Schüler waren inzwischen alle nach Hause gefahren und fast alle Lehrer freuten sich schon sehr auf den Urlaub, denn dieses Jahr hatten einige von ihnen (einige mehr andere wurden dazu genötigt) beschlossen, gemeinsam in den Süden ans Meer zu fahren.
So auch der gute Professor Snape, dem es gar nicht gefiel, doch die durchaus überzeugenden Argumente vom Schulleiter, hatten ihn am Ende doch noch dazu gebracht zuzustimmen, zwangsweise.
So war Snape gerade dabei, seinen Koffer zu packen, als ihm auffiel, dass er überhaupt gar keine Badehose besaß. Und irgendwie war die schwarze Kleidung auch nicht das Wahre für so einen Urlaub, so setzte er sich total frustriert auf sein Bett, stützte seinen Kopf mürrisch auf seine Hände und starrte in seinen immer noch fast leeren Koffer.
Entweder er musste den Urlaub sein lassen, was er aber nicht konnte, da er Albus sein Wort gegeben hatte, nicht im allerletzten Moment zu kneifen, oder er ging noch schnell nach Hogsmeade, um sich ein paar Sachen zu kaufen.
Da ihm nicht anderes übrig blieb, als sich andere Kleidung zu kaufen, stand er mit einem Knurren auf, griff nach seinen Umhang und seufzte, als er die Bürotür hinter sich schloss und leise die Stufen nach oben ging.
Er schaffte es, sich unbemerkt aus dem Schloss schleichen und eilte schnellen Schrittes in den Ort hinunter.
Als er vor dem einzigen Bekleidungsgeschäft in Hogsmeade angekommen war, schaute er sich noch einmal vorsichtig um, ob auch niemand in der Nähe war, der ihn sehen konnte. Erst nachdem er sich ganz sicher war, dass ihn keiner beobachtete, betrat er den Laden.
Über der Türe ertönte ein schrilles Klingeln, als diese über ein paar kleine Glöckchen streifte. Snape fluchte leise, er hätte gerne ohne diese Ankündigung den Laden betreten. Sofort kam eine noch ganz junge Verkäuferin vom hinteren Teil des Ladens auf ihn zu. Sie war vielleicht gerade Anfang 20, hatte lange dunkle Haare und ein bezauberndes Gesicht. Ihre dunklen Augen blickten ihn erstaunt an und er kannte, dass sie eine ehemalige Schülerin von ihm war.
„Guten Tag Professor Snape, was kann ich für Sie tun?“ fragte die junge Hexe ihn sehr freundlich, doch er merkte wohl, dass auch sie etwas unsicher war, wenn sie es dennoch gut verstecken konnte.
Snape überlegte sich kurz, ob er wieder gehen sollte, doch dann würde er nicht mit in den Urlaub fahren können. Auf den anderen Seite war dies eine sehr peinliche Situation, sollte er sich etwa von ihr beim Kauf einer Badehose beraten lassen? Er wusste nicht so recht was er tun sollte und trat verlegen von einem Bein auf das andere.
„Ist Ihr Chef denn nicht da?“ fragte er sie dann, mit der Hoffnung, sich von ihm bedienen lassen zu können, doch zu seiner großen Enttäuschung verneinte sie dies mit Bedauern.
„Er ist heute in London und besorgt neue Ware“, erklärte sie ihm, bestimmt aber immer noch überaus freundlich.
„Aber vielleicht kann ich Ihnen weiterhelfen?“ fragte sie nun und lächelte ihn an.
Snape war diese Sache schrecklich peinlich, doch es half nichts, er brauchte diese verdammte Badehose.
„Ähm, ja vielleicht“, stotterte er nun verlegen, sah von ihr durch die Reihen, wo verschieden Hemden und Hosen auf Stangen hingen, in der Hoffung, vielleicht die Badehosenabteilung selber zu finden, doch der Laden war nicht besonders groß und alles war extrem zusammengestopft worden. Er sah nun wieder zu der junge Dame ihm gegenüber, die ihn erwartungsvoll an sah und er wusste, sie wollte nun wissen was er suchte. Doch es war verdammt noch mal nicht so einfach für ihn, das zu sagen. Aber dann nahm Snape seinen ganzen Mut zusammen und holte tief Luft, bevor er zu sprechen begann.
„Ich benötige eine Badehose“, sagte er schnell und vermied es, ihr dabei in die Augen zu sehen. Stattdessen suchte er erneut den Laden nach einem Regal ab, wo diese Dinger liegen könnten.
Das Mädchen erkannte seine Unsicherheit, jedoch sie hatte soviel Anstand, es ihn nicht zu zeigen, auch wenn sie sich innerlich köstlich amüsierte.
Mit der Hand deutete sie durch dir Reihe und führte ihn sofort zu einem Regal in dem die Badesachen lagen.
„Sehen Sie sich nur in Ruhe um, Professor. Da hinten sind dann die Umkleidekabinen, dort können Sie die Sachen gerne anprobieren“, erklärte sie zu ihm und verschwand dann mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen.
Snape war erleichtert und entspannte sich wieder etwas. Als sie ihn alleine gelassen hatte, suchte er sich ein paar Badehosen zur Anprobe heraus und verschwand dann in einer der Umkleidekabinen.
Gerade, als er die dritte Badehose angezogen hatte, hörte er wie jemand vor die Umkleidekabine trat.
„Professor Snape? Kommen Sie zurecht, oder kann ich Ihnen helfen?“ hörte er die Stimme der Verkäuferin. Snape zuckte zusammen, unwillkürlich griff er zu seinem Umhang, um ihn sich im Notfall schnell über die Schultern werfen zu können. Doch gleich merkte er, dass sie keine Anstalten machte, noch näher zu kommen und ließ den Arm wieder erleichtert sinken.
„Ähm, nein. Danke ich komme schon zurecht“, stotterte er und ärgerte sich dann über sich selber, dass er sich so anstellte.
Schließlich hatte er nichts zu verbergen. Er hatte doch eine gute Figur, dachte er, als er erneut in den Spiegel schaute und sich von allen Seiten betrachtete.
Er sah zugegebenermaßen ziemlich gut aus. Kein Gramm Fett zuviel auf den Rippen und die allabendlichen Trainingseinheiten hatten seinen Körper gestählt. Eigentlich gab es da nichts, was er verstecken musste. Ganz im Gegenteil. Es gab bestimmt einige, die auf seinen Prachtkörper neidisch wären.
Als er sich so selber Mut zugesprochen und aufgeputscht hatte, fasste er einen Entschluss. Er wollte schon mal vorab testen, wie er denn so in Badehosen auf das andere Geschlecht wirken würde.
Er stellte sich in Pose, einen Arm in seine Hüften gestemmt, spannte die Bauchmuskeln an und griff mit der anderen Hand Arm oben an den Vorhang.
„Ähm, vielleicht könnten Sie mir doch helfen“, sagte er dann.
„Ja, bitte, gerne“, antwortete sie ihm. Snape zog den Vorhang mit einem Ruck auf.
„Finden Sie die Badehose steht mir?“ fragte er sie mit einem versuchten Lächeln auf den Lippen.
Doch dann erschrak er fürchterlich, mit einem Male wich die ganze Farbe aus seinem Gesicht. Vor der Kabine stand nicht nur die junge Verkäuferin, sondern auch die halbe Lehrerschaft, die sich mit Badehosen und Badeanzügen beladen vor der Kabine angestellt hatte, um diese ebenfalls anzuprobieren.
Ganz vorne Professor McGonagall und Professor Trelawney, gefolgt von Albus Dumbledore und Professor Sprout, die ihn alle mit mehr als überraschten Gesichtern ansahen. Schnell zog er wieder den Vorhang zu zog sich so schnell wie noch nie in seinem Leben zuvor an, verließ, ohne einen Blick auf seine Kollegen zu werfen die Kabine und bezahlte ganz eilig die Badenhosen, um auf kürzestem Weg zurück ins Schloss zu eilen.
Severus ahnte, dass er mit diesem Auftritt wohl in die inoffizielle, mündlich überlieferte Chronik von Hogwarts eingehen würde.

Ende

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Mit Zauberei hat das Geschichtenschreiben eben auch zu tun! Cornelia Funke (Tintenherz)

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