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 Der Verjüngungstrank

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Sisilia
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BeitragThema: Der Verjüngungstrank   Mi Jan 23, 2008 11:00 pm

Der Verjüngungstrank



Fred und George saßen an diesem heißen Sommernachmittag in einer ruhigen Ecke im Schulgarten und schienen mit irgendetwas zu experimentieren. Ron und Harry, die eigentlich mit ihren Besen unterwegs waren zum Quidditch Feld, sahen die beiden und sie waren zu neugierig, was die zwei schon wieder ausheckten. Kurzentschlossen gingen sie zu ihnen hinüber."
„Hallo Ron, Harry. Ihr kommt genau richtig, wir brauchen unbedingt eure Hilfe“, sagte Fred enthusiastisch und grinste von einem Ohr zum andern.
„Oh nein, ihr braucht nicht glauben, dass wir uns für eure Experimente zur Verfügung stellen“, sagte Ron abwehrend und wollte sich schon wieder auf und davon machen.
„Jetzt warte doch mal Ron. Ihr sollt uns doch nur beobachten, nichts weiter“, rief ihm George hinterher.
„Um was geht es denn?“ fragte Harry, nun neugierig geworden und trat näher, um zu sehen, was die beiden da genau taten.
Vor den Zwillingen stand eine große Karaffe, die bis oben hin gefüllt war mit Kürbissaft und Fred hielt eine braune Tüte mit kleinen blauen Bonbons in der Hand.
„Das sind Verjüngungspillen. Eine Pille macht z.B. einen 10 Jährigen ein Jahr jünger. Und zwei davon zwei Jahre und so weiter. Also ein 100 Jähriger würde mit einer Pille 10 Jahre jünger werden, verstehst du?“ fragte George und sah Ron an.
„Sicher, das ist ja nicht schwer“, antwortete er ihnen.
„Gut also, pass auf. Wir haben die Dinger bisher nur immer an Tieren getestet, deshalb wissen wir nicht, wie das bei Menschen funktioniert. Werden sie nur körperlich jünger oder auch geistig. Fred und ich wollen vier von ihnen nehmen, so dass wir dann nur noch zehn Jahre alt sind. Die Wirkung hält so ca. eine Stunde an und ihr sollt uns sagen, ob wir geistig so wie jetzt geblieben sind...?“ sagte George
„... oder, ob wir uns wie zehnjährige Kinder benommen haben“, beendete Fred den Satz.
„Na, das dürfte doch kein Problem sein, das bekommen wir gerade noch hin“, erklärte Ron und grinste Harry an.
Fred begann die Pillen in den Krug mit Kürbissaft zu werfen, als sie plötzlich Schritte und Stimmen hinter sich hörten. Es waren eindeutig Professor Dumbledore, Professor McGonagall und Professor Snape, die da auf sie zukamen. Fred erschrak in dem Moment so, dass er fast das ganze Päckchen mit den Pillen in den Krug fallen lies. Ron, George und Harry stellten sich schnell vor Fred und den Krug, so dass die Lehrer ihn nicht sehen konnten. Fred versuchte so gut er konnte die zuviel in den Krug gefallenen Pillen herauszufischen, doch das war gar nicht so einfach, da sich diese verdammt schnell auflösten.

„Hallo Harry, Ron und George. Was macht ihr denn bei dieser Hitze hier draußen?“ fragte Professor Dumbledore.
Fred, der es nun aufgegeben hatte weiter zu versuchen, die Pillen aus dem Saft zu fischen, herhob sich nun auch.
“Oh, hallo Professor Dumbledore. Wir, äh, wir wollten nur zusammen einen kleinen Schluck Kürbissaft trinken“, erklärte Fred nun und hob den Krug in die Höhe. Die Pillen hatten sich inzwischen vollkommen aufgelöst und waren nicht mehr zu sehen.
„Oh Kürbissaft, das wäre etwas, was ich jetzt auch gerne trinken würde“, stöhnte Professor McGonagall auf.
„Ich bin davon überzeugt, die Jungs werden uns bestimmt gerne einen kleinen Schluck von ihrem großen Krug abgeben“, sagte Dumbledore so bestimmt, dass keiner es wagte ihm zu wiedersprechen. Er schwang seinen Zauberstab und hielt dann ein kleines Tablett mit mehreren Gläsern in der Hand.
„Würdest du uns etwas einschenken, Fred?“ bat Dumbledore ihn.
Fred zögerte und sah hilfesuchend seinen Zwillingsbruder an, doch der zuckte nur unmerklich und hilflos mit den Schultern. Ron ging einen Schritt vor, als Snape ihn fragend, ja beinahe skeptisch anblickte.
„Ist etwas mit Ihnen, Mr. Weasley?" fragte er und hob eine Augenbraue.
Ron blieb stehen und schaute ihn unsicher an.
„Nein, Sir. Alles in Ordnung“, sagte er und versuchte ein Lächeln.
Fred hatte inzwischen die Gläser vollgeschenkt und Professor McGonagall, Professor Dumbledore und Professor Snape nahmen sich je ein Glas und tranken es mit einem kurzen "Cheers" in einem Zug leer.
Zuerst passierte nichts, und die Jungs wollten schon wieder erleichtert ausatmen, doch dann plötzlich begannen die drei Lehrer merkwürdig zu zucken. Es fing in den Schultern an und setzte sich dann über den ganzen Körper hin fort.
„Fred, George, was habt ihr nur gemacht? Ich hoffe sie werden jetzt nicht sterben, wir werden alle in Askaban landen“, fing Ron an zu jammern.
Harry und die Zwillinge sahen Ron entsetzt an und sie wurden alle vier kreidebleich. Harry war der Erste, der dann wieder zu den Lehrern hinüber sah. Doch da standen nicht mehr die Lehrer, die sie bisher kannten. Erstaunt klappte Harry das Unterkiefer herunter und er starrte auf konfus auf die drei Personen. Vor ihnen standen nun ein fünfzehnjähriger Teenager, ein siebenjähriges kleines Mädchen mit langen dunklen Zöpfen und ein höchstens vierjähriger schwarzhaariger Junge, der giftig in die Gegend schaute.
„Es hat funktioniert“, flüsterte George leise und verblüfft.
Plötzlich fing der kleine Snape fürchterlich an zu schreien.
„Mamiiiiii, wo ist meine Mamiiii!!“ rief er und fing an zu weinen.
„Du bist vielleicht eine Heulsuse, Severus“, sagte nun das Mädchen McGonagall und streckte Baby Snape die Zunge heraus. Worauf dieser ihr mit dem Fuß gegen das Schiebein trat und sie dann, als sie sich vor Schmerz nach unten beugte, feste an ihren Zöpfen riss.
„Oh man, was für ein Kindergarten hier“, sagte Teeny Dumbledore und ging auf Harry und Ron zu.
„Wow, was hast du denn für einen tollen Besen? Darf ich den mal ausprobieren?“ fragte Dumbledore. Noch bevor Harry antworten konnte, hatte sich Teeny Dumbledore den Besen geschnappt, sich darauf gesetzt und hob ab.
„Oh verdammt, der haut ab. Ron, du musst hinter ihm herfliegen und auf ihn aufpassen“, forderte Harry ihn auf. Ron stieg, ohne groß zu überlegen, auf seinen Besen und versuchte, dem wie wild herumfliegenden Teeny Dumbledore zu folgen. Was wirklich nicht einfach war, denn er vollführte Kunststücke auf dem Besen, die er noch nie zuvor gesehen hatte.
Sie sahen alle fasziniert zu, wie er Rollen und Pirouetten flog, als sie plötzlich einen Schrei hörten.
„Gib mir sofort meinen Zauberstab wieder, du kleines Monster!“ schrie das Mädchen McGonagall und rannte dem kleinen, dunkelhaarigen Jungen hinterher.
„Hol ihn dir doch, hol ihn dir doch!“ rief dieser ihr zu und jedes Mal, wenn sie ihn fast erreicht hatte, richtete er den Zauberstab auf sie und schickte ihr einen Beinklammerfluch entgegen und sie fiel jedes Mal aufs Neue hin. Doch der Fluch hielt nie sehr lange, nach ein paar Sekunden stand sie wieder auf und das Spielchen begann von neuem.
Doch dann wurde sie es leid. Sie hob einen Stein vom Boden auf und schleuderte ihn gegen Baby Snape. Doch dieser erhob seinen Zauberstab.
„REDUCTO!“ rief er mit seiner hohen quietsche Stimme und der Stein zerbarst in der Luft in hunderttausend kleine Kiesel.
„Ich glaub, es ist besser, wir greifen ein, bevor noch etwas Schlimmes passiert“, sagte Harry nun etwas zerknirscht und ging auf Snape zu. Doch der richtete nun seinen Zauberstab auf ihn.
„Bleib bloß weg, oder ich sag’s meiner Mami“, rief er ihm entgegen. Harry überlegte fieberhaft, was er tun sollte. Da hatte er ganz plötzlich eine Idee. Er griff in seine Hosentasche und zog eine Packung Berti-Botts-Bohnen in allen Geschmacksrichtungen heraus.
„Wenn du mir den Zauberstab gibst, dann bekommst du diese ganze Packung Berti Botts Bohnen!“ bot er ihm an. Doch Baby Snape schüttelte den Kopf.
„Das süße Zeugs kannst du behalten, das mag ich nicht“, sagte er und streckte Harry die Zunge heraus.
Da ging George einen Schritt auf ihn zu, worauf der vierjährige Snape den Zauberstab gegen ihn richtete.
„Wir wäre es denn mit einem Headless Head? Wenn du den aufsetzt, dann ist dein Kopf unsichtbar?“ schlug er vor und hielt ihm den Hut entgegen. Baby Snape lies wie vom Blitz getroffen den Zauberstab fallen, rannte auf George zu und ergriff den Hut. Harry hob den Zauberstab schnell auf und steckte ihn in seinen Umhang.
„Wie lange hast du gesagt, wirkt das Zeugs?“ fragte Harry noch mal.
„Eine Stunde, denke ich“, sagte Fred zerknirscht.
„Na dann viel Spaß beim Babysitten“ sagte Harry und schaute auf Baby Snape der ohne Kopf im Kreis herum rannte und schrie:
„Huhu, ich bin der ganz kopflose Severus, huhu!“
Harry verfolgte das Ganze und wusste nicht, ob er lachen oder heulen sollte. Was würde sein, wenn sie wieder ihr richtiges Alter hatten. Würden sie sich noch daran erinnern, was passiert war? Wenn ja, da war er sich sicher, war das die Fahrkarte nach Hause.
Bis jetzt hatte die kleine McGonagall nur dagestanden und zugesehen, doch dann rannte sie auf Snape zu und riss ihm den Hut vom Kopf, worauf dieser wieder wie verrückt anfing zu schreien.
„Wääääääääääääääähhhhhhh, gib mir meinen Hut zurück, du dumme Göre“, brüllte er aus Leibeskräften. Harry zuckte nervös zusammen, er hatte das Gefühl, man konnte das Geschrei bis ins Schloss hinein hören. Nun war es McGonagall, die vor Snape davon rannte und der kleine Junge mit seinen kurzen Beinen versuchte vergeblich, hinter ihr her zu kommen. Doch plötzlich stolperte sie und knallte der Länge nach hin. Snape stürzte sich mit voller Wucht auf sie und entriss ihr wieder den Hut. Er machte ihr eine lange Nase, setzte sich den Hut wieder auf und rannte zurück zu der Stelle, wo Fred und George standen. Als McGonagall nun sah, dass Snape ihr den Hut weggenommen hatte, fing diese nun ihrerseits lauthals an zu weinen. Harry rollte mit den Augen und ging zu ihr hinüber.
„Wir wär’s mit ein paar Berti Botts Bohnen fragte er sie und hielt ihr die Schachtel mit den Süßigkeiten hin. Sie grabschte danach und streckte Snape wieder die Zunge heraus.
Endlich, nach über einer dreiviertel Stunde, hörten sie wie Dumbledore und Ron wieder auftauchten. Teeny Dumbledore landete genau neben Harry. Er tat dies so leichtfüßig und gekonnt, dass Harry nur staunen konnte.
„Klasse Besen, woher hast du den?“ fragte er ihn und betrachtete den Besen genauer.
„Diese Marke kenne ich gar nicht, ist die neu?“
„Ja, das ist eine ganz neue Marke, ein Prototyp sozusagen. Ich soll ihn testen“, erfand Harry nun ganz schnell.
„Ah ja, danke dass ich ihn mal ausprobieren durfte“, sagte Teeny Dumbledore und reicht Harry seinen Besen wieder.
Dann plötzlich begannen die drei wieder komisch zu zucken, kurz verschwammen ihre Gestalten vor Harry, Ron und den Zwillingen und vor ihnen standen nun wieder, ihre Lehrer. George, der schnell geschaltet hatte, riss im letzten Moment noch den Unsichtbarkeitshut von Snapes Kopf.
„Dieser Kürbissaft war wirklich sehr erfrischend“, sagte Professor McGonagall.
„Ich fühle mich so richtig erholt und irgendwie ... jung“ sagte sie mit einem freundlichen Lächeln.
„In der Tat, Minerva. Ich habe auch das Gefühl, als könnte ich Bäume ausreißen.
Snape sah sich verdattert um und griff sich auf dem Kopf.
„Und das war nur gewöhnlicher Kürbissaft?“ fragte Dumbledore noch einmal.
„Sicher, den bekommen wir doch jeden Tag, Professor Dumbledore“, erklärten Fred und George ihm.
„Vielleicht sollten wir auch öfters Kürbissaft trinken.“ sagte er nun an McGonagall gewandt.
„Sicher Schulleiter, das sollten wir wohl“, sagte sie zu ihm und sie wandten sich zum gehen. Nur Snape stand noch immer da und schaute sich etwas verwirrt um.
„Severus? Kommen Sie?“ fragte Dumbledore, als ihm auffiel, dass dieser ihnen nicht gleich folgte.
„Sicher Direktor, sicher“, antwortete er und wandte sich zum gehen, aber nicht ohne Harry noch einmal einen giftigen Blick zuzuwerfen.

Die Vier waren mehr als erleichtert, dass die Lehrer keine Erinnerung daran hatten, nicht auszudenken.....
Da fiel Harry mit Schrecken ein, dass er immer noch Professor McGonagalls Zauberstab in seinem Umhang stecken hatte.........uns sie seine Bonbons in allen Geschmacksrichtungen......


ENDE

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Mit Zauberei hat das Geschichtenschreiben eben auch zu tun! Cornelia Funke (Tintenherz)

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